Unsere AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen von ‘WE LOVE TIES’ mit Firmensitz in Budel, registriert bei der Industrie- und Handelskammer in Eindhoven unter der Nummer 17069485.

Artikel 1 – Definitionen
In diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten folgende Begriffsbestimmungen:
1. Unternehmer: die natürliche Person oder Rechtsperson, die Verbrauchern Produkte und/oder Dienstleistungen über Fernabsatz anbietet.
2. Verbraucher: die natürliche Person, die nicht in Ausübung eines Berufes oder als Unternehmer handelt und einen Fernabsatzvertrag mit dem Unternehmer abschließt.
3. Fernabsatzvertrag: Ein Vertrag, bei dem im Rahmen eines von dem Unternehmer organisierten Systems für den Fernabsatz von Produkten und/oder Dienstleistungen bis hin zum Vertragsabschluss ausschließlich Fernkommunikationstechniken zum Einsatz kommen.
4. Fernkommunikationstechnik: Ein Mittel, das angewandt werden kann, um Verträge abzuschließen, ohne dass Verbraucher und Unternehmer sich gleichzeitig im selben Raum befinden.
5. Bedenkzeit: Frist, innerhalb der der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen kann.
6. Widerrufsrecht: Die Möglichkeit für den Verbraucher, innerhalb der Bedenkzeit den Fernabsatzvertrag zu kündigen.
7. Tag: Der Kalendertag.
8. Dauertransaktion: Ein Fernabsatzvertrag über eine Reihe von Produkten und/oder Dienstleistungen, bei denen die Liefer- und/oder Abnahmeverpflichtungen zeitlich gestaffelt sind.
9. Datenträger: Jedes Mittel, das den Verbraucher oder Unternehmer in die Lage versetzt, Daten, die an ihn persönlich gerichtet sind, so abzuspeichern, dass sie zukünftig abgerufen und unverändert vervielfältigt werden können.

Artikel 2 - Identität des Unternehmens

’WE LOVE TIES’ ist ein Unternehmen der Rooymans Neckwear B.V.

Rooymans Neckwear B.V.
't Inne 5
6021 DA  Budel

Tel.: +31 (0) 495 592842
Fax: +31 (0) 495 593635

Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

info@weloveties.de
kundenservice@weloveties.de


Kvk Eindhoven Nr. 17069485
MwSt.-Nr. 8239.69.939.B01


Artikel 3 – Anwendbarkeit

1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Angebote des Unternehmers und jeden zustande gekommenen Fernabsatzvertrag, der zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher abgeschlossen wird.
2. Bevor der Fernabsatzvertrag abgeschlossen wird, muss der Inhalt dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen dem Verbraucher zur Verfügung gestellt werden. Wenn dies nach billigem Ermessen nicht möglich ist, muss vor Zustandekommen des Fernabsatzvertrags angegeben werden, dass die AGBs bei dem Unternehmer einzusehen sind und auf Anfrage des Verbrauchers schnellstmöglich kostenlos zugeschickt werden.
3. Wenn der Fernabsatzvertrag auf elektronischem Weg abgeschlossen wird, kann dem Verbraucher vor Abschluss des Fernabsatzvertrags der Text dieser AGBs in Abweichung vom vorigen Absatz auf elektronischem Weg zur Verfügung gestellt werden, so dass dieser vom Verbraucher einfach auf einem Datenträger abgespeichert werden kann. Wenn dies nach billigem Ermessen nicht möglich ist, muss vor Abschluss des Fernabsatzvertrags angegeben werden, wo die AGBs auf elektronischem Weg eingesehen werden können und dass sie auf Anfrage des Verbrauchers elektronisch oder auf andere Weise kostenlos zugeschickt werden.
4. Falls neben diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen auch spezifische Produkt- oder Dienstleistungsbedingungen gelten sollen, ist der zweite und dritte Absatz entsprechend anwendbar und kann sich der Verbraucher im Fall widersprüchlicher Allgemeiner Geschäftsbedingungen immer auf die anwendbare Bestimmung berufen, die für ihn am günstigsten ist.


Artikel 4 – Das Angebot

1. Wenn ein Angebot eine begrenzte Gültigkeitsdauer hat oder unter bestimmten Bedingungen erfolgt, muss dies ausdrücklich im Angebot angegeben werden.
2. Das Angebot muss eine vollständige und genaue Beschreibung der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen enthalten. Die Beschreibung muss detailliert genug sein, damit der Verbraucher das Angebot angemessen beurteilen kann. Wenn der Unternehmer Abbildungen benutzt, müssen diese eine wahrheitsgetreue Wiedergabe der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen sein. Offenkundige Versehen oder Irrtümer in dem Angebot sind für den Unternehmer nicht verbindlich.
3. Jedes Angebot hat die Informationen zu enthalten, die nötig sind, damit dem Verbraucher klar ist, welche Rechte und Pflichten mit der Annahme des Angebots verbunden sind. Dazu gehören insbesondere:
• Der Preis inkl. Steuern;
• Die eventuellen Lieferkosten;
• Die Art, wie der Vertrag zustande kommt und welche Handlungen dafür nötig sind;
• Die Angabe, ob der Kunde ein Widerrufsrecht hat oder nicht;
• Die Art der Zahlung, Lieferung oder Erfüllung des Vertrags;
• Die Frist für die Angebotsannahme oder die Frist für die Einlösung des Preises;
• Die Höhe der Gebühr für die Fernkommunikation, falls die Nutzungskosten für die Fernkommunikationstechnik auf einer anderen Grundlage als der Grundgebühr berechnet werden;
• Wie der Verbraucher auf den Vertrag zurückgreifen kann, wenn dieser nach Zustandekommen archiviert wird;
• Die Art, wie der Verbraucher vor Vertragsabschluss über von ihm nicht gewollte Handlungen Kenntnis erlangen und wie er diese korrigieren kann, bevor der Vertrag zustande kommt;
• In welchen Sprachen - außer dem Niederländischen - der Vertrag abgeschlossen werden kann;
• Welchem Verhaltenskodex der Unternehmer sich unterworfen hat und wie der Verbraucher darauf auf elektronischem Weg zurückgreifen kann und
• die Mindestlaufzeit des Fernabsatzvertrags, falls es sich um die dauerhafte oder regelmäßige Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen handelt.

Artikel 5 - Der Vertrag

1. Der Vertrag kommt - vorbehaltlich der Bestimmungen in Absatz 4 - in dem Moment zustande, in dem der Verbraucher das Angebot annimmt und die damit verbundenen Bedingungen erfüllt.
2. Wenn der Verbraucher das Angebot auf elektronischem Weg angenommen hat, bestätigt der Unternehmer ebenfalls auf elektronischem Weg unverzüglich den Empfang der Angebotsannahme. Solange der Empfang der Angebotsannahme nicht bestätigt ist, kann der Verbraucher den Vertrag kündigen.
3. Falls der Vertrag elektronisch zustande kommt, ergreift der Unternehmer geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der elektronischen Übertragung der Daten und sorgt für eine sichere Internet-Umgebung. Wenn der Verbraucher auf elektronische Weise bezahlen kann, muss der Unternehmer für geeignete Sicherheitsmaßnahmen sorgen.
4. Der Unternehmer kann sich innerhalb des gesetzlichen Rahmens darüber informieren, ob der Verbraucher seinen Zahlungspflichten nachkommen kann. Außerdem kann er sich über alle Tatsachen und Faktoren informieren, die für einen verantwortungsvollen Abschluss des Fernabsatzvertrags wichtig sind. Wenn der Unternehmer auf Grund dieser Prüfung gute Gründe hat, den Vertrag nicht abzuschließen, ist er berechtigt, eine Bestellung oder Anfrage abzulehnen oder die Erfüllung an besondere Voraussetzungen zu binden.
5. Der Unternehmer hat mit dem Produkt oder der Dienstleistung folgende Informationen an den Verbraucher mitzuschicken, und zwar schriftlich oder auf eine Weise, dass diese Informationen vom Verbraucher dauerhaft gespeichert werden können:
a. Die Besucheranschrift der Niederlassung des Unternehmers, an die sich der Verbraucher mit Beschwerden wenden kann.
b. Die Voraussetzungen, unter denen der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen kann und Informationen darüber, wie er diesbezüglich vorzugehen hat oder eine klare Mitteilung, dass das Widerrufsrecht ausgeschlossen ist.
c. Informationen über einen vorhandenen Kundendienst und eine Garantie nach dem Erwerb.
d. Die Angaben in Artikel 4, Absatz 3 dieser AGBs, wenn der Verbraucher diese Angaben nicht schon vor Vertragsausführung vom Unternehmer erhalten hat.
e. Die Erfordernisse für die Vertragskündigung, wenn der Vertrag eine Laufzeit von mehr als einem Jahr hat oder unbefristet ist.
6. Wenn der Unternehmer sich verpflichtet hat, eine Reihe von Produkten oder Dienstleistungen zu liefern, trifft die Bestimmung im vorigen Absatz nur auf die erste Lieferung zu.

Artikel 6a - Widerrufsrecht bei der Lieferung von Produkten

1. Beim Kauf von Produkten hat der Verbraucher die Möglichkeit, den Vertrag ohne Angabe von Gründen innerhalb von mindestens 14 Tagen zu widerrufen. Die Frist beginnt am Tag nach Eingang der Ware beim Empfänger oder bei der Person, die die Ware in seinem Namen entgegen nimmt.
2. Während dieses Zeitraums muss der Verbraucher mit dem Produkt und der Verpackung sorgfältig umgehen. Er darf das Produkt nur insoweit auspacken oder verwenden, wie es nötig ist, um beurteilen zu können, ob er das Produkt behalten möchte. Falls er von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht, muss der Kunde das Produkt mit allen mitgelieferten Zubehörteilen und – sofern auf angemessene Weise möglich - im Originalzustand und in der Originalverpackung gemäß der vom Unternehmer erteilten, vertretbaren und verständlichen Anweisungen an den Unternehmer zurücksenden.

Artikel 6b - Widerrufsrecht bei der Lieferung von Dienstleistungen

1. Bei der Lieferung von Dienstleistungen hat der Verbraucher die Möglichkeit, den Vertrag ohne Angabe von Gründen innerhalb von mindestens sieben Tagen zu widerrufen. Die Frist beginnt an dem Tag, an dem der Vertrag gültig wird.
2. Um von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen zu können, muss sich der Verbraucher nach den vom Unternehmer mit dem Angebot und/oder spätestens bei Lieferung vom Unternehmer erteilten vertretbaren und verständlichen Anweisungen richten.

Artikel 7 - Kosten im Widerrufsfall

1. Wenn der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht, muss er maximal die Kosten für die Rücksendung bezahlen.
2. Wenn der Verbraucher bereits einen Betrag bezahlt hat, muss der Unternehmer diese Summe schnellstmöglich, aber spätestens 30 Tage nach Rücksendung oder Widerruf, zurückzahlen.

Artikel 8 – Ausschluss des Widerrufsrechts

1. Wenn der Verbraucher nicht über ein Widerrufsrecht verfügt, kann dies vom Unternehmer nur dann ausgeschlossen werden, wenn der Unternehmer dies eindeutig im Angebot oder zumindest rechtzeitig vor Vertragsabschluss angegeben hat.
2. Ein Ausschluss des Widerrufsrechts ist nur für Produkte möglich:
a) die vom Unternehmer gemäß den Angaben des Verbrauchers angefertigt wurden;
b) die eindeutig persönlicher Art sind;
c) die auf Grund ihrer Art nicht zurückgeschickt werden können;
d) die schnell verderben oder altern können;
e) deren Preis Schwankungen auf dem Finanzmarkt unterworfen ist, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat;
f) für unverpackte Zeitungen und Zeitschriften;
g) für Audio- und Videoaufnahmen und Computersoftware, bei denen der Verbraucher die Versiegelung aufgebrochen hat.
3. Ein Ausschluss des Widerrufsrechts ist nur für Dienstleistungen möglich:
a) die Unterkunft, Transport, Restaurantbetrieb oder Freizeitgestaltung betreffen sowie an einem bestimmten Datum oder zu einer bestimmten Zeit bzw. in einem bestimmten Zeitraum zu erbringen sind;
b) deren Erbringung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers begonnen hat, bevor die Bedenkzeit abgelaufen war;
c) die Wetten und Lotterien betreffen.

Artikel 9 - Der Preis

Während der im Angebot angegebenen Gültigkeitsdauer werden die Preise der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen nicht erhöht, sofern Preisänderungen nicht in Folge von Änderungen der Mehrwertsteuersätze erforderlich sind.
2. Abweichend vom vorigen Absatz kann der Unternehmer Produkte oder Dienstleistungen, deren Preise Schwankungen auf dem Finanzmarkt unterliegen, auf die er keinen Einfluss hat, mit variablen Preisen anbieten. Diese Gebundenheit an Schwankungen und die Tatsache, dass eventuell angegebene Preise Richtpreise sind, müssen im Angebot angegeben werden.
3. Preiserhöhungen innerhalb von 3 Monaten nach Vertragsabschluss sind nur dann zulässig, wenn sie die Folge von gesetzlichen Regelungen oder Bestimmungen sind.
4. Preiserhöhungen, die sich 3 Monate nach Vertragsabschluss ergeben, sind nur dann zulässig, wenn sich der Unternehmer dies ausbedungen hat und:
a) sie die Folge von gesetzlichen Regelungen oder Bestimmungen sind oder
b) der Verbraucher befugt ist, den Vertrag zu dem Tag zu kündigen, an dem die Preiserhöhung in Kraft tritt.
5. Die im Angebot über Produkte oder Dienstleistungen genannten Preise verstehen sich inklusive MwSt.

Artikel 10 - Konformität und Garantie

1. Der Unternehmer steht dafür ein, dass die Produkte und/oder Dienstleistungen vertragskonform sind und die im Angebot angegebenen Spezifikationen, die angemessenen Forderungen bzgl. der Eignung und/oder Brauchbarkeit und die am Tag des Vertragsabschlusses bestehenden gesetzlichen Bestimmungen und/oder behördlichen Vorschriften erfüllen.
2. Eine von dem Unternehmer, Hersteller oder Importeur als Garantie angebotene Regelung schmälert die Rechte und Forderungen nicht, die der Verbraucher wegen einer Nichterfüllung von Pflichten des Unternehmers gegenüber dem Unternehmer auf Grund des Gesetzes und/oder des Fernabsatzvertrags geltend machen kann.

Artikel 11 - Lieferung und Ausführung

1. Der Unternehmer lässt größtmögliche Sorgfalt bei der Entgegennahme und Ausführung von Warenbestellungen und bei der Beurteilung von Anfragen zur Erbringung von Dienstleistungen walten.
2. Als Lieferanschrift gilt die Adresse, die der Verbraucher dem Unternehmer mitgeteilt hat.
3. Unter Beachtung der diesbezüglichen Angaben in Artikel 4 dieser AGBs wird der Unternehmer angenommene Bestellungen schnellstmöglich, jedoch spätestens innerhalb von 30 Tagen ausführen, sofern keine längere Lieferzeit vereinbart wurde. Wenn sich die Zustellung verzögert, oder wenn eine Bestellung nicht oder nur in Teilen ausgeführt werden kann, erhält der Verbraucher spätestens einen Monat nach Auftragserteilung eine entsprechende Mitteilung. Der Verbraucher hat in diesem Fall das Recht, den Vertrag ohne Kosten zu kündigen und hat ggf. Anspruch auf Schadenersatz.
4. Im Falle einer Kündigung gemäß dem vorigen Absatz muss der Unternehmer den Betrag, den der Verbraucher bezahlt hat, schnellstmöglich – jedoch innerhalb von 30 Tagen nach Kündigung – zurückzahlen.
5. Wenn die Lieferung einer bestellten Ware unmöglich ist, wird sich der Unternehmer anstrengen, einen Ersatzartikel zur Verfügung zu stellen. Spätestens bei der Zustellung muss eindeutig und verständlich angegeben werden, dass ein Ersatzartikel geliefert wird. Bei Ersatzartikeln kann das Widerrufsrecht nicht ausgeschlossen werden. Die Kosten der Rücksendung gehen zu Lasten des Unternehmers.
6. Die Gefahr, dass Produkte beschädigt werden oder verloren gehen, geht bis zum Moment der Zustellung bei dem Verbraucher zu Lasten des Unternehmers, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Artikel 12 - Dauertransaktionen

1. Der Verbraucher kann einen unbefristeten Vertrag jederzeit unter Berücksichtigung der vereinbarten Kündigungsregeln und einer Kündigungsfrist von maximal einem Monat kündigen.
2. Ein befristeter Vertrag hat eine Laufzeit von maximal zwei Jahren. Wenn vereinbart wurde, dass sich der Fernabsatzvertrag stillschweigend verlängert, wird der Vertrag wie ein unbefristeter Vertrag verlängert, und die Kündigungsfrist darf nach Fortsetzung des Vertrages maximal einen Monat betragen.

Artikel 13 – Bezahlung

1. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, müssen die vom Verbraucher geschuldeten Beträge innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung der Ware(n) gezahlt werden. Bei Dienstleistungsverträgen muss die Zahlung innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung der Dienstleistung gemäß des Vertrags erfolgen.
2. Beim Verkauf von Produkten an den Verbraucher darf in den AGBs nirgendwo eine Vorauszahlung von mehr als 50 % verlangt werden. Wenn eine Vorauszahlung verlangt wird, kann der Verbraucher keinerlei Rechte hinsichtlich der Durchführung der betreffenden Bestellung oder Dienstleistung(en) geltend machen, bevor er die verlangte Vorauszahlung gemacht hat.
3. Der Verbraucher hat die Pflicht, Unrichtigkeiten in erfolgten oder angegebenen Zahldaten dem Unternehmer unverzüglich zu melden.
4. Im Falle der Nichtzahlung seitens des Verbrauchers hat der Unternehmer vorbehaltlich der gesetzlichen Beschränkungen das Recht, die dem Verbraucher vorab mitgeteilten, angemessenen Kosten in Rechnung zu stellen.

Artikel 14 - Beschwerderegelung

1. Der Unternehmer besitzt eine hinreichend bekannt gemachte Beschwerderegelung und behandelt Beschwerden in Übereinstimmung mit dieser Regelung.
2. Beschwerden in Bezug auf die Vertragserfüllung müssen innerhalb angemessener Zeit, nachdem der Verbraucher die Mängel festgestellt hat, vollständig und eindeutig beschrieben bei dem Unternehmer eingereicht werden.
3. Beim Unternehmer eingereichte Beschwerden werden innerhalb von 14 Tagen nach Empfangsdatum beantwortet. Wenn eine Beschwerde voraussehbar länger bearbeitet werden muss, schickt der Unternehmer innerhalb von 14 Tagen eine Antwort, in der er den Empfang der Beschwerde bestätigt und angibt, wann der Verbraucher eine ausführlichere Antwort erwarten kann.
4. Wenn die Beschwerde nicht im gegenseitigen Einvernehmen geregelt werden kann, entsteht ein Streitfall, der der Schlichtungsordnung unterworfen werden kann.

Artikel 15 - Streitfälle

1. Auf Verträge zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher, die auf diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen basieren, ist ausschließlich niederländisches Recht anwendbar.
2. Streitfälle zwischen dem Verbraucher und dem Unternehmer über das Zustandekommen oder die Ausführung von Verträgen mit Bezug auf die von diesem Unternehmer zu liefernden oder gelieferten Produkte oder zu erbringenden bzw. erbrachten Dienstleistungen können - unter Berücksichtigung der nachfolgenden Bestimmungen - sowohl von dem Verbraucher als auch von dem Unternehmer dem Schlichtungsausschuss vorgelegt werden. 3. Der Schlichtungsausschuss übernimmt einen Streitfall nur dann, wenn der Verbraucher dem Unternehmer seine Beschwerde innerhalb einer angemessenen Frist vorgelegt hat.
4. Der Streitfall muss spätestens drei Monate nach seinem Entstehen schriftlich beim Schlichtungsausschuss eingereicht werden.
5. Wenn der Verbraucher dem Schlichtungsausschuss einen Streitfall vorlegen möchte, ist der Unternehmer an diese Entscheidung gebunden. Sofern sich der Unternehmer auf eine Schlichtung einlassen möchte, hat sich der Verbraucher innerhalb von fünf Wochen nach einem entsprechenden schriftlichen Antrag seitens des Unternehmers schriftlich darüber auszusprechen, ob er dies auch wünscht oder ob er den Streitfall vor einem zuständigen Gericht verhandeln lassen will. Wenn die Entscheidung des Verbrauchers nicht innerhalb von fünf Wochen bei dem Unternehmer eingeht, ist der Unternehmer berechtigt, den Streitfall dem zuständigen Gericht vorzulegen.
6. Der Schlichtungsausschuss urteilt gemäß den Bedingungen seiner Schlichtungsordnung. Die Entscheidungen des Schlichtungsausschuss verstehen sich als rechtsverbindliche Empfehlung.
7. Der Schlichtungsausschuss wird einen Streitfall nicht schlichten oder die Angelegenheit einstellen, wenn der Unternehmer Zahlungsaufschub oder Konkurs beantragt hat oder seine betrieblichen Aktivitäten tatsächlich eingestellt hat, bevor ein Streitfall vom Schlichtungsausschuss behandelt und ein Endurteil gefällt wurde.

Artikel 17 - Ergänzende oder abweichende Bestimmungen

Bestimmungen, die von den vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichen oder diese ergänzen, dürfen nicht zum Nachteil des Verbrauchers gereichen und müssen schriftlich oder auf eine Weise festgelegt werden, dass sie vom Verbraucher auf einem Datenträger gespeichert werden können.


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